WARUM

Verbinden, was getrennt wurde.

Einen Kilometer lang verläuft die Bahnlinie im Raum Girhalden ohne Passiermöglichkeit. Seit dem Wegfall des Bahnübergangs fehlt ein barrierefreier Zugang ins attraktive Naherholungsgebiet und eine Verbindung der angrenzenden Stadtteile. Alleine in den Quartieren Rikon und Wattbuck leben über 4’000 Menschen, die unmittelbar von der Passerelle profitieren würden.

1.7 Mio. Franken von Bund und SBB.

Für den Bau bezahlt Illnau-Effretikon gerade Mal die Hälfte: 45% der Gesamtkosten werden durch den Bund (NAF) und die SBB übernommen. Die breite Unterstützung zeigt, dass das Projekt über die Gemeindegrenzen hinaus anerkannt ist. Bei einem Nein an der Urne verfällt der Anspruch auf die Beteiligungen des Bundes.

Die Stadt muss ihr Versprechen halten

Der Bevölkerung wurde bei der Schliessung des Bahnübergangs ein Ersatz zur Querung der Bahngleise versprochen. Im Jahr 2018 sagte das Stimmvolk mit knapp 60 % Ja zum Richtplan mit der Passerelle Girhalden als neue Verbindung. Es wird Zeit, dass die Stadt ihr Versprechen einlöst. Darum sagen Stadtrat und der Grosse Gemeinderat JA zur Passerelle.

Mit Blick nach vorne.

Investieren heisst, der Zukunft etwas zu hinterlassen. Viele der Bauten, welche wir heute schätzen, wurden vor Jahren mit Weitblick gebaut. Illnau-Effretikon wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Wo verdichtet wird, braucht es attraktive Zugänge ins Grüne und gute Verkehrswege. Von der alters- und behindertengerechten Passerelle Girhalden werden alle Generationen profitieren.

WO

UM WAS GEHT ES

Abstimmungsfrage:

Stimmen Sie dem Projektierungskredit von Fr. 250‘000.– für den Neubau der Passerelle Girhalden in
Effretikon zu?

Der Bahnübergang Girhalden in Effretikon wurde 2015 durch die SBB aufgehoben. Damit ging eine attraktive und beliebte Fuss- und Radwegverbindung zwischen den angrenzenden Stadtquartieren und dem Naherholungsgebiet Girhalden verloren. Die Querung war auch Bestandteil des Schulweges, der die Verbindung der Quartiere Weiherstrasse und Rikon zum Oberstufenschulhaus Watt sicherstellte.

Im Richtplan der Gemeinde ist deshalb an dieser Stelle eine Verbindungsbrücke vorgesehen. Dem Richtplan hat das Stimmvolk bereits deutlich zugestimmt. Für die Erstellung der neuen Brücke konnte mit den SBB eine Einigung erzielt werden. Von den Gesamtkosten von Fr. 3.8 Mio. werden die SBB einen Beitrag von Fr. 1.0 Mio.leisten und der Bund weitere 0.7 Mio.

Damit übernehmen Bund und SBB fast die Hälfte der Kosten; für die Stadt verbleibt eine Investition von ca. Fr. 2.0 Mio. Franken. Bei einem Nein sind die Ansprüche auf die Bundesgelder vom Tisch – ein alternatives Projekt käme entsprechend deutlich teurer.

Die neue Passerelle erfüllt dank eines Rampenbauwerks die hindernisfreie Begehbarkeit, wie sie das Behindertengleichstellungsgesetz vorschreibt. Die filigrane Brückenkonstruktion ordnet sich gut ins Landschaftsbild ein. Um das Projekt zu realisieren, hat das Stadtparlament ein Projektierungskredit von Fr.
250‘000.- gesprochen. Dagegen wurde das Referendum ergriffen und es kommt zur Urnenabstimmung. Stadtrat und der Grosse Gemeinderat empfehlen, dem Kredit zuzustimmen.

Das Projekt ist planerisch und finanziell sinnvoll. Darum JA zur Passerelle Girhalde am 28. November 2021.

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